Die Ausgangslage vor dem
ersten Spiel des Jahres 2008 war klar. Es musste gepunktet werden,
denn weiterhin lag der TuS vor der Partie 3 Punkte hinter Cadenberge
auf dem drittletzten und somit ersten Abstiegsplatz der der Tabelle.
Personell standen Coach Rambow 15 Spieler bereit, wobei der neue
Kapitän Timo Fischer die Lieberoposition übernahm und im Sturm der
lange verletzte Tobias Schröder nach einer guten Vorbereitung in der
Startelf stand.
Der Gastgeber schien sofort mit Beginn
der Begegnung zeigen zu wollen, dass das Team weiss was die Stunde
geschlagen hat. Gleich der erste Angriff brachte den TuS in Führung.
Ein perfekt vorgetragener Angriff über die linke Seite landete
schlussendlich in der Sturmspitze bei Sebastian Allers, der den Ball
zu Dirk Dammann weiterleiten konnte. Sein satter Schuss schlug nach 20
Sekunden im unteren rechten Eck ein. Ein perfekter Auftakt. In der
ersten Viertelstunde konnte der TuS dem Spiel seinem Stempel
aufdrücken und spielt ansehnlich nach vorne, wobei Christian Wolff in
der 13 Minute die größte Möglichkeit hatte. Seinen Schuss aus 20m
konnte der ansonsten sehr unsichere TSV Schlussmann entschärfen.
Anschließend kam Geversdorf besser in die Partie und zeigte, dass sie
in der Offensive brandgefährlich sein können. In der 28. Minute ist es
dann soweit und der Gast kann ausgleichen. Auf der rechten Seite
konnte ein TSV Spieler bis auf die Grundlinie gelangen, seinen
Rückpass konnte Urgestein Jens von Bargen einschieben. Bis zur
Halbzeit hatte dann wieder der TuS mehr vom Spiel. Gleich umgehend zum
Ausgleich konnte Christian Wolff den alten Abstand wieder herstellen.
In der eigenen Hälfte kam er an den Ball, maschierte durch das gesamte
Mittelfeld und ließ auch dem Schlussmann nicht den Hauch einer Chance.
Eine absolut überragende Aktion des TuS Mittelfeldspielers. In der
Folge versäumte es Harsefeld aber eventuell einen dritten Treffer zu
erzielen. Die größte Chance hatte Timo Fischer. Seinen Freistoss aus
25m konnte der Geversdorfer Schlussmann allerdings noch aus dem Winkel
kratzen (42.). So ging es mit einer knappen Führung in die Kabine.
In der zweiten Hälfte passten sich
beide Mannschaften in ihrer Spielweise dem ebenso dürftigen Wetter an
und die Partie spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Bis zum
Strafraum konnte der TuS ansehnlich spielen, dort kam allerdings der
letzte pass zu häufig knapp nicht an. Chancen erspielten sich beide
Mannschaften kaum noch und es wurde ein kampfbetontes Spiel. In der
78. Spielminute konnte der Gast dann allerdings überraschend
ausgleichen. Ein Angriff gelangte in den Strafraum, der dort
abgegebene Schuss prallt an ein Bein und der Abpraller landet bei dem
völlig freistehenden Bostel. Mühelos kann er den Ball aus 11m
einschieben. Der TuS versuchte bis zum Schlusspfiff noch den
Siegtreffer zu erzielen, aber es sollte nicht mehr sein und es blieb
beim 2-2.
Ein Blick in die Presse:
Quelle:
www.tageblatt.de
|
 |
 |
 |
Rainer Rambow (32) ist jetzt im
dritten Jahr Trainer der Fußballer des TuS Harsefeld. Gleich
in der ersten Saison schaffte er mit seiner Mannschaft die
Meisterschaft in der inzwischen ausgelösten Bezirksklasse und
damit die Qualifikation für die Bezirksliga. Ob Rambow
Harsefeld auch in der nächsten Serie trainieren wird, ist noch
nicht geklärt. Foto: Wisser |
 |
Rambows Prophezeihung
Bezirksliga: Der Trainer
des TuS Harsefeld sieht das Unheil beim 2:2 gehen Geversdorf
kommen
Harsefeld (kw).
„Wenn das so weiter geht, schießt Geversdorf in der 90. Minute den
Ausgleich“, sagte Rainer Rambow. Der Fußball-Trainer des
abstiegsbedrohten Bezirksligisten ahnte in der zweiten Halbzeit
des Spieles gegen den TSV Geversdorf bereits, was ihn erwartet.
Seine Mannschaft hatte eine gute Leistung zu zwei Toren genutzt,
einige aussichtsreiche Möglichkeiten ausgelassen und führte mit
2:1. Er irrte sich allerdings im Zeitpunkt: Die Gäste nutzten ihre
erste Torchance im zweiten Durchgang in der 78. Minute zum
2:2-Endstand.
Während alle anderen Bezirksligaspiele der Teams aus dem Kreis
Stade dem Orkantief Emma zum Opfer fielen, konnte auf dem
Kunstrasenplatz in Harsefeld problemlos gespielt werden. Die
Mannschaft von TuS-Trainer Rainer Rambow eröffnete die Begegnung
mit einem Blitzstart. Abwehrspieler Dirk Dammann nutzte eine
Vorlage von Mittelstürmer Sebastian Allers in der ersten Minute
zur Harsefelder Führung. Alles schien auf den so dringend
benötigten Sieg des Drittletzten hinzudeuten. Aber der 32-jährige
Rambow musste von Außen mit ansehen, wie sich Geversdorf nach dem
frühen Rückstand wieder berappelte und in der 25. Minute durch den
39-Jährigen Torjäger Jens von Bargen den Ausgleich erzielte.
Diesen „Unfall“ reparierte Christian Wolff bereits zwei Minuten
später. Mit dem Ball am Fuß rannte Wolff vom Mittelkreis los,
ignorierte akustische Hinweise auf besser platzierte Mitspieler,
umkurvte im Strafraum einen Gegenspieler und schob überlegt zum
2:1 ein.
Danach hatte Harsefeld seine stärkste Phase, versäumte es aber,
diese in weitere Treffer umzusetzen und verleitete Trainer Rambow
schließlich zu seiner düsteren Prognose. Das Unentschieden ist im
Überlebenskampf eigentlich für Rambow und sein Team zu wenig, denn
die Situation der Harsefelder Fußballer ist auf den zweiten Blick
noch bedrohlicher geworden, als es die beiden Punkte Abstand zu
einem Nicht-Abstiegsplatz der Bezirksliga andeuten. Die
Konkurrenten haben alle ein bis drei Spiele weniger ausgetragen.
Da wird der ständig bespielbare Kunstrasen plötzlich zu einer
Last. Harsefelds nächster Gegner TSV Altenwalde im nassen Kreis
Cuxhaven hat erst 16 Spiele bestritten. Harsefeld schon 19.
Tore: 1:0 (1.) Dammann, 1:1
(25.) von Bargen, 2:1 (27.) Wolff, 2:2 (78.) Postel.
TuS Harsefeld: Fitschen, Fischer, Hoppe, Dammann, Aleksiejuk, Gohs,
Deden, Kuch (80. Nitsch), Wolff (59. Müller), Allers, Schröder.
|
Quelle: www.abendblatt.de
Harsefelds Trainer Rambow
zuversichtlich
HARSEFELD
- Abseits", rief Timo Fischer in der 78. Minute des Bezirksligaspiel
zwischen dem TuS Harsefeld und dem TSV Geversdorf beim Spielstand von
2:1. "Alle hörten plötzlich auf, Fußball zu spielen - Geversdorf
nicht", ärgerte sich TuS-Coach Rainer Rambow über die "Dusseligkeit",
die womöglich den Sieg kostete und dem Gast den 2:2-Endstand
bescherte. Ein ärgerlicher Zwei-Punkte-Verlust - nur ein Sieg hätte
die Hausherren einem Nichtabstiegsplatz näher gebracht. So reichten
die Treffer von Dirk Dammann (1.) und Christian Wolff (30.) nur zu
einem Remis. Auch für Wolffs grandiosen Slalomlauf über 40 Meter an
fünf Gegnern vorbei gab es leider keinen Extrapunkt.
Trotz alledem will der Trainer mit der
Fachübungsleiter-Lizenz C in der Tasche nicht aufgeben und hofft
weiter auf den Klassenerhalt. Wie wichtig Tugenden wie Ehrgeiz,
Durchhaltevermögen und bedingungsloser Einsatz sind, hat Rambow bei
ehemaligen Mitspielern gesehen, die es in der Fußballszene zur
Berühmtheit gebracht haben. "Deniz Baris war zwar technisch stark und
hatte eine Lunge wie ein Pferd, spielte aber sonst eher unauffällig,
und Hasan Salihamidzic war technisch nicht gerade überragend",
schildert Rambow seine ehemaligen Mitspieler bei Este 06/70 und der
HSV-A-Jugend, "doch beide hatten den gewissen Biss." Sie wurden Profis
und später Nationalspieler. Rambows Profi-Hoffnungen endeten, weil der
damalige HSV-Jugendtrainer Rudi Kargus ihn beim Rauchen erwischte und
weil er später ein Angebot des FC St. Pauli ausschlug.
Nach schweren Knie-Verletzungen
sattelte der heute 32-Jährige auf das Trainer-Amt um: "Viel habe von
Ex-Profi Stefna Studer, mit dem ich in Hedendorf noch zusammen gekickt
habe, gelernt." Jetzt bleiben Rambow noch elf Spiele für den
Klassenerhalt: "Ich bin immer noch zuversichtlich", so Rambow.
vst
erschienen am 3. März 2008
Aufstellung:
|
|
4 Marvin Hoppe |
|
3 Robert
Aleksiejuk |
|
5 Markus Gohs
|
|
6 Robert Kuch |
|
2 Dirk Dammann |
|
7 Sebastian Deden |
|
|
11 Tobias
Schröder |
|
9 Sebastian Allers |
|
|
|